Montag, 30. März 2015

Meine Kosmetik-Ausbeute im März

Der halbe Januar und der Februar sind komplett an mir vorbeigerauscht. Nach den beiden Todesfällen mit vorangegangener Krankheit von zweien meiner Wellensittiche war ich depressiv, hatte zu nichts Lust. Weder zum Shoppen, noch zum Bloggen. Aber nachdem ich einen 10% Gutschein für den Douglas Onlineshop bekam, habe ich mich kurz umgeschaut und etwas gefunden.



Tana "Accessoires"
Augenbrauenschablone, 6 Stück (5,99 €)

MAC "Wangen"
Sheer Tone Blush Pinch Me
Rouge, 6 g (24,50 €)

NYX "Augenbrauen"
Black-Grey
Augenbrauenpuder, 1 Stück (6,99 €)

und zwei Pröbchen.

Die Produkte für meine Augenbrauen habe ich dringend nötig. Denn ich leide unter einer Krankheit, die sich Trichotillomanie nennt. Habe nur noch wenige Brauenhärchen. Bei mir manifestiert sich das auf meine Augenbrauen. Ich stand in der Vergangenheit unter enormen Druck und auch die ganzen Unvorhergesehenheiten in den letzten Jahren machten mir schwer zu schaffen, ihr dürft mich Pechmarie nennen, da habe ich wohl leider diesen Tick entwickelt.

Mit den Augenbrauen-Schablonen komme ich ganz gut zurecht. Ich lege sie an und benutze anschließend das Brauenpuder von Nyx. Die Pigmentierung ist kräftig und einmal aufgetragen hält es lange.




Auch das Rouge von Mac ist toll. Ich hatte zuerst gedacht, es sei ein blasserer Ton, er fiel doch sehr kräftig aus und ist stark pigmentiert. Also muss ich mit dem Superpinsel sehr vorsichtig akzentuieren oder es mischen. Das Blush hält den lieben langen Tag, ziemlich wischfest. Ich würde ja gerne noch eine hellere Farbe ausprobieren, aber im Moment gibt mein Budget das nicht her, da ich auch noch ganz dringend neue Schuhe brauchte.




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Samstag, 28. März 2015

Märzfotos von meinen Schnüken

Ich bin ja froh, dass noch alle leben. Nachdem mir in einem Monat gleich zwei meiner "Kinder" gestorben sind, lebe ich jetzt in ständiger Angst, dass es wieder passieren könnte. Ich meine, wer rechnet schon damit, dass ein noch nicht einmal zweijähriger Wellensittich akut krank wird und an der Krankheit wie auch an falscher Behandlung stirbt (er hat Kortison bekommen, ein NO-GO für Wellensittiche). Prinz war umgerechnet auf Menschenjahre erst 24 Jahre alt. Und Lenny, den ich einschläfern musste, war erst viereinhalb, in Menschenjahre sind das auch mal gerade ca. 40 Jahre. Jetzt habe ich noch drei sehr junge Vögel und einen recht alten, der schon 13 Jahre alt ist und etwas schwächelt. In Menschenjahre umgerechnet wäre er steinalt, so ungefähr 90 Menschenjahre.

So, aber jetzt zu meinen Schnükenfotos von Robby (13), Olli (2), Simon () und Taifun ().









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Freitag, 27. März 2015

Schuh-Haul

Vor kurzem habe ich mir notgedrungen nochmals in Kosten gestürzt. Meine alten Schuhe waren doch ziemlich in die Jahre gekommen. Ich habe mir ein paar Spangenpumps, Stiefeletten und Stiefel gekauft.

Diese Stiefeletten sind sowas von bequem, obwohl sie einen 8 cm hohen Absatz haben und sehen getragen toll aus. Ich liebe Stiefeletten, komme sozusagen aus der Stiefeletten-Generation.


Pier One
Ankle Boot - nero
79,95 €

Ja, und dieses Paar Pumps musste es sein. Sie passen supergut, besonders gefällt mir das Riemchen, was mir große Sicherheit gibt. Ich habe eine sehr schmale Ferse und normale Pumps ohne Riemchen verliere ich schon mal, obwohl der Schuh von der Größe passt. Die Absatzhöhe beträgt 7 cm.

Pier One
Pumps - black
59,95 €


Endlich neue Stiefel. Meine alten waren so klobig, diese passen gut zu Röcken und sehen dennoch elegant aus. Sie haben einen kleinen Plateau, ideal im Winter bei Regen oder Schnee. Auch hier wieder die Farbe Schwarz - was sonst? Absatzhöhe: 7 cm.



Tamaris
Stiefel - schwarz
99,99 €

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Donnerstag, 19. März 2015

Rogg die Beere

Zum ersten Mal war ich bei einem Produkttest von Bio Republic dabei. Ein Test der ganz besonderen Art. Das Produkt nennt sich "Rogg die Beere". Das ist eines der vielen Brotbackmischungen, die man über die Dankebitte GmbH kaufen kann. Die Brotbackmischungen von Dankebitte sind aus 100 % Natur. Sämtliche Zutaten in Demeter- und Bio-Qualität. Nachhaltighkeit.

Die Backmischungen befinden sich in so
einer Papier-Verpackung, die innen beschichtet ist.


Die Backmischungen im Dankebitte-Shop haben alle sehr interessante Bezeichnungen. So auch die Backmischung, die ich zum Testen erhalten habe. "Rogg die Beere". Das ist sogar eines der beliebtesten Backmischungen im Sortiment. Mit Weizenmehl, Roggenvollkorn, Mandeln und Cranberries.

Die Zutatenliste für den Typ Rogg die Beere:
BASISMEHL: Weizenmehl Typ 550
ZUSATZMEHL: Roggenvollkorn
Trockensauerteig Roggen
Mandeln
Cranberries
Meersalz

Da hat mal jemand mit gedacht und gutes Meersalz verwendet. Aus gesundheitlichen Gründen darf ich kein Jodsalz zu mir nehmen oder sollte es zumindest stark einschränken. Die Hashimotos wissen warum!

Das Brot kommt nicht fertig ins Haus, sondern man muss es selber backen. Aber die Herstellung ist ganz einfach. Schafft eigentlich jeder. Auf der Packung ist angegeben, wie man dabei vorzugehen hat. Auch kann man sich eine PDF auf der Website herunterladen.


Kurzanleitung:
Die Backmischung mit 400 ml lauwarmem Wasser und einem Würfel frischer Hefe verrühren.
Teig in eine gefettete Backform geben.
Bei 180 Grad Celsius im nicht vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze 60 Minuten backen.

Wer möchte, kann den Teil noch 20 Minuten gehen lassen, ist aber nicht zwingend erforderlich.







Die Arbeitsschritte gingen ratzfatz. Ich habe Trockenhefe anstatt einen Würfel Hefe verwendet, das klappt auch, der Teig wird dann nur etwas fester. Dafür habe ich ihn etwas gehen lassen. In der Backform ist er dann aber nicht mehr allzuviel aufgegangen. Vielleicht probiere ich es das nächste Mal auch mit Frischhefe.

Als das Brot aus dem Ofen kam, duftete es herrlich. Ich hätte am liebsten sofort eine Scheibe Brot abgeschnitten, so verführerisch duftete es, aber ich habe es dann etwas auskühlen lassen. Aber nur etwas. Da ich es nicht abwarten konnte, habe ich das Brot dann doch noch angeschnitten, bevor es ausgekühlt war. Eine Schreibe frisches warmes Brot - ohne alles. So konnte ich den Geschmack und die Konsistenz am besten erkunden.

Fertig gebacken wog das Brot ca. 930 Gramm.






Die äußere Brotkruste war glänzend und fest, aber nicht zu hart. Von der Konsistenz her war das Brot von innen fest und kompakt, die Brotporen waren gleichmäßig, aufgelockert durch einzelne Mandelstückchen und Cranberries. Das Brot ließ sich sehr gut schneiden, es quetschte und krümelte nicht unnötig und ließ sich daher auch gut mit Butter oder einem Brotaufstrich bestreichen.

Das Brot schmeckt sehr lecker, es ist nur ganz leicht würzig, was vom Roggenmehl herrührt. Ich würde den Geschmack als mild bezeichnen mit einem ganz leichten Touch in Richtung süßlich, aber nur wenn man ganz genau darauf achtet. Die Mandeln sind knackig und die Cranberries darin sind sehr wohlschmeckend, erinnern mich vom Geschmack etwas an Rosinen, aber zum Glück sind es keine Rosinen. Cranberries werden ja oft als herb und sauer bezeichnet, hiervon konnte ich aber im verbackenen Zustand nichts merken, sie schmeckten eher fruchtig-süß.

Das Brot passt perfekt zu Camembert, was auch kein Wunder ist, da Cranberries mit Preiselbeeren verwandt sind und ich liebe Preiselbeeren zum Camembert. Es ist auch sehr sättigend.

Das ist auch das erste Mal, dass ich so ein besonderes Brot genossen habe. Sonst kommen bei uns immer nur die 08/15 Brote auf den Tisch. Wenn der Preis von 5,75 € nicht wäre, würde ich wohl öfter zugreifen und auch mal die anderen vielversprechenden Brotbackmischungen der Firma Dankebitte GmbH probieren.

Die Brotbackmischungen von der Dankebitte GmbH sind auf jeden Fall eine gute Abwechslung. Wer auf 100% biologische Zutaten steht, auf außergewöhnliche Kreationen, der ist hier bestens bedient. Wer den Shop besucht, stößt auf einfallsreiche Namen wie "Tumaliba di Möhrchen", "Oli Pumpkin", "CSI Heidelberg".


Fazit: Lecker und sättigend, lohnt sich, für besondere Anlässe. Schulkindern kann man mit diesen Broten bestimmt eine Riesenfreude machen und Dankebitte Brote machen nicht nur Kinder froh. :)

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Mittwoch, 11. März 2015

James Read Sleep Mask Tan

Im Auftrag von QVC teste ich "James Read | Sleep Mask Tan". Das ist ein Produkt, welches
nächtliche Feuchtigkeitspflege mit einem leichten Selbstbräuner verbindet.



Der echte Sommer lässt noch auf sich warten und ich habe seit einiger Zeit auch gar keine Lust mehr, mich stundenlang der Sonne auszusetzen. Ich habe es mal eine zeitlang dermaßen übertrieben, dass ich im Alter jetzt die Quittung dafür erhalten habe. Darum greife ich lieber auf ungefährlichere Hilfsmittel zurück, um etwas Farbe auf meine Haut zu zaubern. Die Zeit ist gerade richtig dafür, nach dem langen Winter sieht man doch leicht käsig aus und das möchte ich gerne ändern.

Allzuviel Informationen habe ich noch nicht, das Produkt sollte irgendwann im März bei QVC erhältlich sein. Zum Preis kann ich derzeit auch noch nicht viel sagen. Lassen wir uns überraschen.

James Read ist ein führender Selbstbräuner-Experte in Großbritannien mit mehr als 12 Jahre Erfahrung in dieser Branche.

Die einzigen Infos kann ich nur dem beigelegten Schreiben entnehmen, dort heißt es wie folgt:
Die Sleep Mask Tan Creme von James Read vereint die verschönernden Effekte einer Gesichtsbehandlung mit einem Hauch Selbstbräuner. Die leichte Textur spendet Feuchtigkeit und sorgt so für ein natürliches Strahlen am Morgen. Gleichzeitig beruhigt es die Haut durch die Extrakte aus Gurke und Aloe Vera.

Es gibt zwei bis drei Anwendungsmöglichkeiten für das Produkt:
1. Abends auf das Gesicht und den Hals auftragen und verblenden.
2. Für einen schnellen Frischekick zwischendurch auftragen, zwei Stunden einwirken lassen und dann anschließend abwaschen.
3. Oder morgens die Creme auftragen für einen dezenten sonnenverwöhnten Teint den ganzen Tag über.

Es wird angeraten, regelmäßig ein Peeeling durchzuführen, damit die Farbe gleichmäßig bleibt.
Die Hände sollten nach dem Gebrauch natürlich gewaschen werden. Denn braune Innenhandflächen will kein Mensch.

Das Produkt kommt in einem kleinen 50 ml-Pumpspender-Flakon. Die Umverpackung wie auch der Flakon sind in Weiß-Gold gehalten. Die Infos auf der Verpackung sind nur in englischer Sprache. Ich bin zwar kein Freund davon, dass auf dem Produkt oder der Umverpackung Infos in allen Sprachen übersetzt werden, denn je mehr darauf steht, desto weniger kann man wegen der Minischrift lesen, aber man hätte vielleicht einen kleinen Beipackzettel hineinlegen können.

Ich habe mich für die abendliche Variante entschieden, denn das Produkt heißt eigentlich übersetzt nichts anderes als "Gesichtsbräunungs-Schlafmaske". Also habe ich meine Haut gereinigt und das Produkt abends vor dem Schlafengehen aufgetragen.

Aus dem Pumpspender kommt ein geschmeidiges farbloses Gel, die Formel ist leicht und zieht sehr schnell ein, deshalb sollte man das Gel zügig verteilen und zu den Rändern hin verblenden. Man braucht nur wenig, das Gel ist nicht fest, sondern eher flüssig. Den Hals sollte man nicht vergessen, sonst hat man irgendwann ein gebräuntes Gesicht mit weißem Hals. Ach ja und die Ohren, falls man Wert auf gebräunte Ohren legt. Einige der Inhaltsstoffe sind Aloe Vera, Gurke, Hyaluronsäure und Rotalgen, sorgen so für Feuchtigkeit und beruhigen die Haut.




Der Duft bzw. der Geruch ist leicht metallisch, aber das verfliegt direkt nach dem Auftragen und fällt kaum ins Gewicht. Interessanter und wichtiger ist das Ergebnis. Ich wende den Tanner jetzt schon mehrere Tage hintereinander jeweils abends vor dem Schlafengehen an und ich sehe tatsächlich so aus, wie von der Frühlingssonne geküsst. Da wir schon seit einigen Tagen mildes und leicht sonniges Frühlingswetter haben, könnten man auf die Idee kommen, ich habe mich bereits etwas auf die Terrasse gesetzt und die Sonne genossen. Es ist mehr so ein leicht goldener Ton. Das Ergebnis ist bei mir streifenfrei und schön gleichmäßig. Farbton, die einfach Anwendung und das Ergebnis gefallen mir.

Wenn man seine Wunschtönung erhalten hat, reicht es, das Produkt nur noch ein bis zweimal wöchentlich anzuwenden. Ich habe jetzt mittlerweile ordentlich Farbe im Gesicht. Da ich meine Augenpartie ausspare, muss ich jetzt erst mal eine Pause einlegen, sonst fällt der Unterschied zur getönten Haut und der noch blassen Augenpartie dann doch zu sehr auf.

Bei der morgendlichen Reinigung meines Gesichts habe ich dann ein wenig überschüssige Farbe im Musselintuch vorgefunden, mit dem ich mein Gesichtsreinigungsprodukt immer abnehme.

Wer von euch hat das Produkt auch getestet? Wie findet ihr die James Read Sleep Mask Tan? Habt ihr die Augenpartie auch ausgelassen oder mitgebräunt?




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Donnerstag, 5. März 2015

Leibniz Cream Team

Das neue Jahr beginnt knackig, denn  ich war beim Produttest der brandneuen leckeren Leibniz Cream Team Doppelkekse dabei, die seit Februar in den Regalen zu findensind. Zugeschickt wurde mir ein Päckchen mit 5 Packungen Leibniz Cream Team und noch ein exklusives Leibniz Keks-Memory Spiel.






Leibniz Cream Team, das ist eine Mischung von knackigen Doppelkeksen mit 26 % Milchcreme- oder Schokoladencremefüllung. Beide Sorten gibt es in einer Packung, so dass man sich nicht zwischen Milchcreme oder Kakaocreme entscheiden muss. Die Kekse gibt es in einem leuchtend gelben wiederverscließbaren Beutel, darin bleiben die Kekse lange frisch. Eine Packung enthält 150 Gramm Kekse und kostet ca. 1,79 €.

Zutaten: Weizenmehl, pflanzliche Fette (Palm), Zucker, Glukosesirup,Vollmilchpulver 1,9 %, Molkenerzeugnis, Stärke (Weizen), fettarmes Kakaopulver, Kakaomasse, Salz, Backtriebmittel: Natriumcarbonate;Magermilchpulver, Aromen (Milch), Kakaobutter, Säuerungsmittel: Citronensäure; Hühnervollei, Emulgator: Lecithine (Soja).

Nährwerte: pro 100 Gramm 501 Kalorien.

Die Form der Kekse ist rechteckig, ein Teil ist mit einer leckeren Milchcreme gefüllt, der andere mit Kakaocreme. Die Kekse sind in bewährter Leibniz-Qualität, also knackig, leicht gesüßt. Die Creme darin ist fest. Die Kekse schmecken total lecker, sind schön klein, so dass sie einfach im Mund verschwinden, man hat nicht länger als nötig etwas in der Hand. Die Füllung zwischen den beiden Keksen ist fest, da rutscht bei normalen Temperaturen auch nichts raus, so behält man auch beim Naschen saubere Finger und weil die Kekse so klein sind, gibt es auch keine Krümel oder sonstigen Reste am Mund.

Total praktisch auch als kleines Mitbringsel für Kinder. Auch für unterwegs oder wo immer man mal leckeres Gebäck naschen möchte.

Mir haben die mit der Milchcremefüllung am besten geschmeckt, denn Kakaocreme ist ja nichts Neues, aber Milchcreme schon.






Mein Fazit: praktisch, genau die richtige Größe, lecker und gut und alles im wiederverschließbaren Beutel, da sind die Kekse auch noch am nächsten und übernächsten Tag frisch, wenn sie denn bis dahin halten.

Beim Kaffee habe ich eine Tüte ganz alleine für mich geöffnet und war ganz erstaunt, wie schnell ich diese bis zur Hälfte geleert hatte.

Habt ihr diese kleinen schnuckeligen Kekse schon entdeckt oder probiert?

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Sonntag, 1. März 2015

Tschüss, mein kleiner Lenny

Nein, das Jahr beginnt überhaupt nicht gut. Mein kleiner frecher Lenny, der einmal der hübscheste Welli war, nahm  am 28. Februar um 18.30 Uhr von Robby, Olli, Simon und Taifun und mir Abschied. Mach's gut, mein Schatzi!

Ich musste ihn leider einschläfern lassen. Es ging jetzt doch alles sehr schnell. Ich wusste zwar immer, dass nach Ausbruch der Viruserkrankung PBFD die Wellensittiche nur noch ca. 2-3 Jahre leben, zumindest bei der schweren Verlaufsform wie Lenny es getroffen hat, aber ich war völlig überrumpelt, als es gestern dann doch dazu kam, dass ich sagte, es reicht jetzt, er soll nicht weiter leiden.

Er hatte die letzte Zeit auch fast nur noch geschlafen und gefressen. Zu mehr hatte er keine Lust mehr.

Im letzten Jahr im Juni begann die zweite Stufe der Erkrankung so langsam sichtbar zu werden. Aufgrund seines Federverlustes, er war ja auch da schon so gut wie nackt, entwickelte sich sowas wie eine Federbalgzyste, die trocknete zwar wieder ein. Aber an anderer Stelle bekam er auch so eine Verdickung, auch diese verschwand irgendwann. Aber dann bekam er eine Verdickung am Flügel, die immer mehr wuchs. Auch verletzte er sich ständig am Flügel, wenn er mal wieder wegen seiner hektischen Art von der Stange plumpste.

Ich will das jetzt auch nicht mehr alles im Einzelnen erzählen. Gestern hatte er sich wieder verletzt, es gab eine Schmierblutung und ich tat etwas Bepanthen auf die Stelle. Kurze Zeit später bekam er Zuckungen am Flügel, und diese hörten nicht mehr auf. Es sah fast so wie spastische Zuckungen oder epileptische Zuckungen aus. Ganz seltsam und irgendwie unheimlich. Der Flügel zuckte immer hoch und runter. Er guckte schon ganz gequält drin.

Ich bin dann mit ihm zur Tierärztin gefahren und habe ihn einschläfern lassen.


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